Sardinien
Eine wilde und magische Insel
Man kann nicht behaupten, einen wilden und magischen Ort gesehen zu haben, ohne auf Sardinien gewesen zu sein: eine Welt für sich, mit ihrer herrlichen Küste, teils felsig, teils karibisch, und ihrem Kaleidoskop von Landschaften.
Eine antike Welt der Geologie: der Granit des Nordens ist berühmt. Eine antike Welt auch für die Kultur: die geheimnisvollen Nuraghen sind einmalig. Sardinien hat seine eigene Sprache, alte Traditionen und stolze Menschen. Eine Reise nach Sardinien ist eine Reise zu den Ursprüngen von Mutter Erde.

Meer und Natur
Kristallklares Wasser, sonnige Strände und atemberaubende Landschaften
Sardinien ist eine der beliebtesten Tourismusregionen des Mittelmeers. 1800 Kilometer Küste des „kleinen Kontinents“ ziehen jeden Sommer Tausende von Meeres- und Sonnen-Liebhaber und Windsurfern aus ganz Europa an, fasziniert von einer unglaublichen Abfolge von Sandstränden, kleinen Buchten, Felsküsten, 227 Inseln und kleineren Eilanden, begleitet von der duftenden, immergrünen mediterranen Macchia und geküsst von einem kristallklaren Meer, das von blau über türkis bis grün reicht.
Die Wildnis und die atemberaubende Vielfalt der Landschaften auf einer Insel, auf der es kaum menschliche Aktivitäten gibt und die sich daher weite Bereiche unberührter Natur bewahrt hat, mit 6 National- und Regionalparks, 30 Naturdenkmälern und 5 Meeresschutzgebieten, sind ein Paradies für alle, die sich mit dem Geist der Welt verbinden wollen.

Zwischen Mythos und Geschichte
Kultur, Handwerk, Rezepte und Traditionen: ein zeitloses Erbe
Hinzu kommt die Faszination der geheimnisvollen prähistorischen Zivilisation, die als „Nuragisch“ bekannt ist und aufgrund der mehr als 7000 Nuraghen, kegelstumpfförmige Türme, die mit großen Steinen „trocken” gebaut wurden und über ganz Sardinien verstreut sind, einzigartig auf der Welt ist. Ein anthropologisches und ethnographisches Erbe, das bis heute unglaublich authentisch geblieben ist. Nicht nur durch das Kunsthandwerk und die Trachten der verschiedenen Dörfer mit ihrer Farbenpracht und ihren außergewöhnlichen Verzierungen, sondern vor allem durch die Traditionen der Feste: Osterprozessionen, traditionelle Karnevalsfeste, mittelalterliche Ritterspiele und Feste zu Ehren der Schutzheiligen. Noch heute kann man in einigen wenigen Dörfern der Barbagia den typischen Gesang der Hirten „a tenores“ hören, der als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt ist und von einer zeitlosen, uralten Hirtenkultur zeugt.
Ohne die zahllosen kleinen Spitzenerzeugnisse wie Weine, Käse, Olivenöl, Hunderte von Brotsorten, unter denen das typische Carasau-Brot hervorsticht, und vieles mehr zu vernachlässigen, die man bei einem Besuch Sardiniens entdecken kann. Man kann also sagen, dass diese einzigartige, unvergleichliche Insel dazu einlädt, innezuhalten und darüber nachzudenken, was im Leben zählt.